Fünf Scheeßeler Triathleten absolvieren die olympische Distanz in Bremen / Ritter wird Vizelandesmeisterin

Die vier Scheeßeler Frank Rietbrock, Lukas Schmidt, Jannik Meyer und Matthias Berulla (v.l.) finishen den Triathlon in Bremen.
Auch Vereinskollegin Katharina Ritter kommt ins Ziel – und zwar als Vizelandesmeisterin. © TV Scheeßel
Scheeßel – Fünf Sportler aus Scheeßel haben am Triathlon in der Bremer Überseestadt teilgenommen, zwei von ihnen kehrten mit einem Podestplatz zurück. Während Matthias Berulla über die olympische Distanz in seiner Altersklasse 55 den Vorjahressieg wiederholte, krönte sich Katharina Ritter zur Bremer Vizelandesmeisterin.
Auf der eineinhalb Kilometer langen Schwimmstrecke galt Neoprenverbot. Nur die über 60 Jahre alten Personen waren davon ausgenommen – somit auch Frank Rietbrock (AK60). Mit einer Zeit von 31:33 Minuten war er der schnellste Schwimmer aus dem Scheeßeler Quintett. „Der Neo gibt mehr Auftrieb und hilft, schneller zu schwimmen“, erklärte Rietbrock seinen Vorteil. Nur 22 Sekunden später erreichte Berulla das Ufer. Ritter, die für die Bremer Triathlonlöwen startet, folgte weitere drei Sekunden danach. Lukas Schmidt ließ sich Zeit und stieg nach rund 40 Minuten aus dem Wasser. Sein ebenfalls in der AK30 startender Kollege Jannik Meyer benötigte für seine ersten 1.500 Meter bei einer olympischen Distanz gut 34 Minuten und berichtete hinterher: „Ich hatte leider einen Krampf im Fuß und musste erst mal locker aufs Rad wechseln.“
Am schnellsten meisterte Berulla (1:01:06 Stunden) diese zweite Distanz. Viermal galt es, den zehn Kilometer langen Rundkurs durch die Überseestadt, Walle und Gröpelingen bis zur Waterfront und zurück zu absolvieren. Ritter wechselte nach 1:03:53 Stunden in die Laufschuhe, Schmidt folgte knapp eine Minute später. Rund sieben Minuten länger brauchte das Duo Rietbrock/Meyer.
Mit einer Pace von 4:36 beziehungsweise 4:24 Minuten pro Kilometer machten Ritter und Schmidt auf der Laufstrecke weitere Plätze gut. Berulla konnte einen Schnitt von 4:40 Minuten vorweisen und verteidigte damit seine Spitzenposition. Meyer absolvierte die zehn Kilometer mit einer durchschnittlichen Zeit von 5:42 Minuten, Rietbrock lief einige Sekunden langsamer und zeigte sich angesichts der nicht optimalen Vorbereitung mit seiner Leistung einverstanden.
Im Ziel kam er mit einer Gesamtzeit von 2:52 Stunden als Viertplatzierter seiner Altersklasse an. Berulla (2:26:26 Stunden) und Ritter (2:25:40 Stunden) schafften es aufs Treppchen. 2:35:41 Stunden leuchteten beim Zieleinlauf von Schmidt von der Anzeige, 2:50:19 Stunden waren es bei Meyer. Damit reichte es für Rang 16 beziehungsweise 42. HN





